Daimler Nutzfahrzeuge auf der Bauma vom 11. – 17. April 2016 in München

Pressemitteilung
Daimler AG | Pressemitteilung
Daimler Nutzfahrzeuge

Presseinformation 


19. Januar 2016


Daimler Nutzfahrzeuge auf der Bauma
vom 11. – 17. April 2016 in München

 

 

Inhalt                                                                                                                     Seite

 

Von A wie Arocs bis Z wie Zetros: Das große Alphabet der Baufahrzeuge
von Daimler auf der Bauma 2016 in München                                                       2

Mercedes-Benz Arocs, Atego, Actros SLT und Arocs SLT –
Lkw nach Maß für die Baubranche                                                                        6

Mercedes-Benz Special Trucks Unimog, Zetros, Econic
hochleistungsfähige Spezialisten mit Stern für den Bau                                         13

Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT)
Der Lkw im Maßanzug                                                                                          19

Branchen-Informations-Center BIC:
Baufahrzeuge anschauen, testen, vergleichen                                                         21

Mercedes-Benz Vans: Sprinter, Vito und Citan –
drei starke Typen für den Bau                                                                               23

Fuso Canter: unverwüstlich, nutzlaststark, wendig
und als 4x4 ein Traktionswunder                                                                           29

Daimler Services: Vielfältige Dienstleistungen von der Finanzierung 

über Einsatz und Betreuung bis zum Gebrauchtfahrzeug                                    34


 

Von A wie Arocs bis Z wie Zetros:
Das große Alphabet der Baufahrzeuge von Daimler auf der Bauma 2016 in München

·    Daimler präsentiert 22 Fahrzeuge für die Bauwirtschaft auf 2100 m²

·    Im Fokus steht der Arocs, die einzige Lkw-Baureihe für den Bau

·    Actros 4163 LS SLT als Vierachser mit zusätzlicher Andockachse

·    Unimog U 527 zeigt was der Geräteträger im Straßenbau leistet

·    Mercedes-Benz Vans deckt das gesamte Bauspektrum ab

·    Fuso Canter punktet mit robuster Bauweise und hoher Nutzlast

·    Daimler Services bieten vielfältige Dienstleistungen rund um das Baufahrzeug

„Strong. On every terrain.“ - so lautet das Daimler Motto für den Auftritt auf der Messe Bauma 2016. Sie bildet als Weltleitmesse für die Baubranche das ideale Podium für die vielfältigen Baufahrzeuge des Konzerns. Sie decken von A wie Arocs bis Z wie Zetros das gesamte Spektrum der Baufahrzeuge ab. Ob Stadtlieferwagen oder Transporter, leichter oder schwerer Lkw, ob Schwerlast-Zugmaschinen oder individuelles Spezialfahrzeug – die Marken Mercedes-Benz und Fuso bieten auf jede Frage im Bausegment die passende Antwort. Auf insgesamt 2100 m² präsentiert Daimler davon auf 1700 m² in Halle B4 und auf dem unmittelbar angrenzenden Freigelände auf 400 m² insgesamt 22 Fahrzeuge für nahezu alle denkbaren Einsätze.

Mercedes-Benz Trucks: Arocs, Atego, Actros und Actros/Arocs SLT

Im Mittelpunkt der Lkw für die Bauwirtschaft steht die A-Mannschaft von Mercedes-Benz. Ihr Zentrum bildet der Arocs, die spezialisierte Lkw-Baureihe für den Bauverkehr und damit ein echter Vollprofi. Der Arocs feierte seine Weltpremiere auf der Bauma 2013, jetzt ist er mit seinem vollen Programm lieferbar. Dazu gehört zum Beispiel der Arocs HAD mit dem zuschaltbarem Allradantrieb Hydraulic Auxiliary Drive. Er sorgt zurzeit in der Baubranche für Furore. Zur Bauma 2016 erweitert Mercedes-Benz das Spektrum des Arocs um ein neues Hypoidachs-Tandem in zwei verschiedenen Ausführungen (2x10t und 2x13t) für noch höhere Effizienz, um Fahrerhausvarianten mit niedrigem Einstieg und um zusätzliche Aus-stattungsvarianten wie ein Cockpit mit hellem Interieur und optionaler Ausstattung mit Home-Line oder Style-Line. Mit sechs Fahrzeugen demonstriert der Arocs auf der Bauma sein Können.

Der Arocs wird von mehreren Baureihen flankiert. Da wäre der Atego als mittelschwerer Kipper, auf der Bauma 2016 steht er als Allradkipper. Ein Actros der bewährten Baureihe hebt das Angebot für Exportmärkte in aller Welt heraus. Ein Blickfang sind stets die spektakulären Schwerlast-zugmaschinen Actros SLT und Arocs SLT. Auf der Bauma 2016 ist ein Actros 4163 LS Semi-SLT als Vierachser mit einer zusätzlichen Andockachse und 155 t Gesamtzuggewicht ausgestellt.

Mercedes-Benz Special Trucks: Unimog, Zetros und der Econic

Er ist für besondere Aufgaben auf dem Bau unverzichtbar: Der Unimog beweist als hochspezialisierter Geräteträger der Baureihen U 218 bis U 530 mit einer Vielzahl von Aufbauten und Geräten sein einzigartiges Können – inzwischen sogar mit Vierradlenkung. Der hochgeländegängige Unimog U 4027/U 5027 gelangt im Offroad-Einsatz an Arbeitsstellen, die Andere nie erreichen würden. Über permanenten Allradantrieb verfügt ebenfalls der Mercedes-Benz Zetros. Gleichzeitig bietet er die Tragfähigkeit eines schweren Lkw. Der extrem robuste Haubenwagen zeigt auf der Bauma 2016 als Dreiachser, wie ein schwerer Lkw für den Offroad-Einsatz beschaffen sein muss. Eine Karriere als Baufahrzeug schlägt aber auch der Mercedes-Benz Econic ein. Im innerstädtischen Baustellenverkehr vergrößert er die Sicherheit durch seine Low-Entry-Kabine mit besten Sichtverhältnissen auf Fußgänger und Radfahrer.

Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT). Branchen-Informations-Center BIC

Geht nicht gibt’s nicht: Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) verwirklicht individuelle Wünsche. Ob Radstandsänderungen, ein Arocs als Fünfachser in der Achskonfiguration 10x4, ein Zetros mit Doppelkabine oder als Sattelzugmaschine: Das CTT fertigt außergewöhnliche Lkw-Varianten für Kunden in aller Welt. Entwickelt von eigenen Ingenieuren in enger Abstimmung mit der zentralen Entwicklung von Daimler Trucks. Mit dem Service und den Garantien und Gewährleistungen von Mercedes-Benz.

Baufahrzeuge von Mercedes-Benz und Fuso sehen, vergleichen und fahren: das Branchen-Informations-Center BIC macht es möglich. Unmittelbar vor den Toren des Lkw-Werks in Wörth können Kunden rund 180 Lkw aller Baureihen und Tonnagen unter die Lupe nehmen, darunter etwa 40 Kipper, Betonmischer und Baustoffpritschen. Sie tragen Aufbauten namhafter Hersteller. Kunden profitieren im BIC von neutraler Beratung und von Fahrmöglichkeit der beladenen Lkw, sogar im Gelände.

 

 

 

Mercedes-Benz Vans: Sprinter, Vito und Citan

Als Vollsortimenter im Van-Bereich deckt Mercedes-Benz Vans das gesamte Bauspektrum ab. Der Transporter-Bestseller Sprinter ist auf dem Bau in vielfältigen Varianten präsent, als Pritschenwagen, Doppelkabine, Kipper, Kastenwagen und Kombi, mit besonderen Auf- und Ausbauten, mit Hinter-rad- und Allradantrieb. Auf der Bauma 2016 zeigt sich der Sprinter als Doppelkabine mit Kippaufbau sowie als Pritschenwagen. Was in einem Kastenwagen steckt, zeigt der Vito Mixto in langer Ausführung: Er trans-portiert gleichzeitig Menschen und Material und fährt mit Allradantrieb sicher auch durch schwieriges Terrain. Die Möglichkeiten des kompakten Citan lotet Mercedes-Benz mit einem überraschend geräumigen Werkstatt-ausbau aus. Der Citan profitiert von Weiterentwicklungen im Detail und erweiterten Ausstattungen. Eine davon ist das neue Doppelkupplungs-getriebe 6G.DCT.

Mit dem Programm VanSolution erweitert Mercedes-Benz Vans sein Angebot durch Komplettfahrzeuge mit Auf- und Ausbau aus einer Hand und mit voller Werksgarantie und -gewährleistung – auch für den Bau.

Fuso Canter: der nutzlaststarke und unverwüstliche Leicht-Lkw

Robuste Bauweise, langlebige Komponenten, hohe Nutzlast, große Wendig-keit und niedrige Kosten – der Fuso Canter zeigt Eigenschaften, die sich die Baubranche wünscht. Seine Spanne reicht von 3,5 t bis 8,55 t zulässigem Gesamtgewicht und ist damit führerscheinfreundlich. Platz sparende Front-lenkerbauweise, stabiler Rahmen, belastbare Achsen, kompakte und kraft-volle Motoren – viele Argumente sprechen für den Fuso Canter. Hinzu kommen Spezialitäten: Das Doppelkupplungsgetriebe Duonic senkt den Verbrauch und erhöht den Komfort, der Canter 4x4 zeigt beachtliche Fahreigenschaften im Gelände, der Canter Eco Hybrid spart als erster serienmäßiger Hybrid-Lkw Europa viel Kraftstoff, der Canter E-Cell rollt flüsterleise und vor Ort emissionsfrei durch die Stadt.

Daimler Services: vielfältige Dienstleistungen

Mit einem Lkw von Mercedes-Benz sind Unternehmen und Fahrer nie allein – ein ebenso umfassendes wie einzigartig leistungsstarkes Angebot an Dienstleistungen rahmt jedes Fahrzeug ein. Die Mercedes-Benz Bank steuert eine maßgeschneiderte Finanzierung oder das passende Leasing-modell zu. Europas führender Telematikanbieter FleetBoard senkt Kraft-stoffverbrauch und Verschleiß, unterstützt beim Auftragsmanagement und liest die Fahrerkarte aus. Das Auslesen der Fahrerkarten gibt dem Unter-nehmen einen genauen Überblick über die Lenk- und Ruhezeiten des jeweiligen Fahrers und bietet damit die Voraussetzung für eine bestmögliche Tourenplanung. Gleichzeitig werden durch die Speicherung die gesetzlichen Anforderungen zur Dokumentation der Lenk- und Ruhe-zeiten erfüllt. Bei CharterWay gibt es das Baufahrzeug auf Zeit, ob für 24 Stunden oder über Monate, ergänzt um Serviceleistungen und spezielle Flottenverträge. CharterWay vermietet sogar den Actros SLT. Mit der kostenlosen Mercedes-Benz ServiceCard können Kunden alles auf eine Karte setzen: Tanken bei der günstigsten Tankstelle entlang der Route, Begleichung von Service- und Mautkosten, einfachere Koordination der Hilfe im Pannenfall. TruckStore schließlich ist als Europas größter Lkw-Gebrauchtwagenhändler für den An- und Verkauf gebrauchter Transporter und Lkw zuständig. Der durchschnittliche Bestand beläuft sich auf rund 4000 Fahrzeuge, darunter viele Lkw für den Bau. Eine europaweit ein-heitliche Bewertung sowie individuelle Services sichern eine faire und individuelle Abwicklung.

 


 

Mercedes-Benz Trucks: Arocs, Atego, Actros SLT und Arocs SLT – Lkw nach Maß für die Baubranche

·    Arocs: einer für alle unter den schweren Baufahrzeugen

·    Neue Ausführungen vergrößern Auswahl bei Kabinen und Achsen

·    Atego: vielseitiger Kipper für Bau- und Baunebengewerbe

·    Arocs SLT und Actros SLT: dynamische Schwerlastzugmaschinen

Die A-Mannschaft von Mercedes-Benz ist die Nummer eins auf dem Bau:
Mit Arocs, Atego und den Schwerlast-Zugmaschinen Actros und Arocs SLT umfasst das Sortiment der Baufahrzeuge von Mercedes-Benz Trucks ein Komplettangebot an Baufahrzeugen für das Bau- und Baunebengewerbe, für den überwiegenden Einsatz auf der Straße, den Offroad-Betrieb sowie als Zugmaschine. Sie alle haben nicht nur den Stern gemeinsam, sondern auch die typischen Eigenschaften Kraft, Robustheit und Effizienz. Hinzu kommt Spezialisierung: Der Bau-Lkw nach Maß ist bei Mercedes-Benz Programm.

Arocs: einer für alle unter den schweren Baufahrzeugen

Er ist der Vollprofi für den Bauverkehr: Als einziger Hersteller bietet Mercedes-Benz mit dem Arocs eine eigenständige Baureihe mit schweren Lkw speziell für die Bauwirtschaft. Vor drei Jahren feierte der Arocs seine Weltpremiere auf der Bauma, inzwischen ist er mit einem vollständigen Programm lieferbar.

Der Arocs wird zwei-, drei- und vierachsig angeboten. Es gibt Fahrgestelle und Sattelzugmaschinen. Die Antriebsformeln reichen vom 4x2-Zweiachser bis zum 8x8/4, einem Vierachser mit Allradantrieb und zwei gelenkten Vorderachsen. Besondere Varianten sind eingeschlossen, etwa Vierachser mit drei Hinterachsen oder Vierachser-Pritschenwagen mit einer angetriebenen und einer gelenkten Hinterachse.

Vorkonfektionierte Spezialisten erleichtern die Auswahl. Der Arocs Loader ist als zweiachsige Sattelzugmaschine oder als Betonmischer-Fahrgestell konsequent auf niedriges Eigengewicht und hohe Nutzlast ausgelegt. Der Arocs Grounder wiederum ist ein extrem robuster Spezialist für besonders harte Einsätze. Welcher Lkw auch immer für den individuellen Einsatz benötigt wird, der Arocs ist kompromisslos darauf zugeschnitten. Zum Beispiel mit unterschiedlichen Rahmen für den überwiegenden Straßen- und Offroadeinsatz oder mit Luft- bzw. Stahlfederung an der Hinterachse.

 

Motor und Getriebe: Wahl aus 16 Leistungsstufen

Dazu passt die enorme Spanne der Motorisierungen. Hochmoderne Reihen­sechszylinder mit 7,7 l, 10,7 l, 12,8 l und 15,6 l Hubraum decken alle Wünsche ab. Insgesamt stehen 16 Leistungsstufen zur Wahl. Die Spanne reicht dicht gestaffelt von 175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS) und von 1000 bis 3000 Nm.

Serienmäßig übernehmen vollautomatisierte Getriebe der Baureihe Mercedes PowerShift 3 mit acht, zwölf oder auf Wunsch 16 Gängen die Kraftübertragung. Eine Direktschaltung vom ersten in den Rückwärtsgang erlaubt schnelles Rangieren. Die Fahrprogramme „offroad“ oder „power“ mit jeweils mehreren Fahrmodi stellen sich auf den individuellen Fahrbetrieb ein. Zusatzfunktionen unterstützen den Fahrer, zum Beispiel der zuschalt-bare Freischaukel-Modus bei Traktionsproblemen im Gelände. Optional sind ebenfalls manuelle Schaltungen lieferbar. Wer mit hohen Gewichten besonders feinfühlig und verschleißfrei anfahren muss, wählt die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK). Sie kombiniert eine hydraulische Anfahrkupplung und Retarder in einer Komponente.

Drei Allradsysteme für unterschiedlichste Einsatzbedingungen

Zupackende Motoren und perfekt abgestimmte Mercedes PowerShift 3-Getriebe sind die Basis für eine hohe Traktion auch abseits der Straße. Für den Offroad-Einsatz bietet Mercedes-Benz unterschiedliche Allradvarianten an. Stehen Nutzlast und Kraftstoffverbrauch im Vordergrund, ist der zuschaltbare Allradantrieb die richtige Wahl. Ist maximale Traktion gefordert, heißt die Lösung permanenter Allradantrieb plus Gelände-Untersetzung.

Als dritte Variante hat der „Hydraulic Auxiliary Drive“ (HAD) in der Branche für Furore gesorgt. Er deckt mit zuschaltbaren Radnabenmotoren an der Vorderachse den straßenorientierten Einsatz mit gelegentlich erhöhten Traktionsforderungen ab. Mit HAD entpuppt sich der Arocs als echter Allrounder. Der Fahrer schaltet HAD einfach per Knopfdruck zu. Anschließend wird die notwendige Kraftübertragung effizient und stufenlos schlupfabhängig geregelt.

Vorzüge des hydraulischen Antriebs sind das vergleichsweise geringe Mehrgewicht, Verbrauchs- und Emissionsvorteile und große Vielseitigkeit bei der Fahrzeugkonfiguration. Im Fall von Mercedes-Benz kommen Wartungsfreiheit, ein geringer Verbrauch bei aktiviertem hydrostatischem Antrieb sowie vor allem die Kombination mit dem Getriebe Mercedes PowerShift hinzu. Der Arocs HAD setzt in seinem Segment Maßstäbe: Er ist leistungsstark, leichter als ein Allradantrieb, einfach zu bedienen sowie wartungsfrei und langlebig. Er senkt den Kraftstoffverbrauch und schont damit durch niedrige Emissionen zugleich die Umwelt.

22 Ausführungen des Fahrerhauses stehen zur Wahl

Ebenso extrem breit angelegt wie die Antriebstechnik ist die Auswahl an Fahrerhäusern, denn sieben Kabinen stehen in gleich 22 Ausführungen für jeden speziellen Einsatz zur Wahl. Es gibt schlanke Fahrerhäuser mit 2,3 m Breite oder geräumige mit 2,5 m Breite, kurze, mittellange und lange Kabinen sowie unterschiedliche Gesamthöhen und Höhen des Motor-tunnels. Verkürzt formuliert: Die Auswahl reicht von S über M bis L und von ClassicSpace bis BigSpace.

Neue Ausführungen vergrößern Auswahl bei Kabinen und Achsen

Der Arocs fährt mit zusätzlichen Varianten in das Frühjahr 2016. Neu sind Vierachser-Fahrgestelle mit einem Motortunnel von 320 mm statt 170 mm. Das entsprechend abgesenkte Fahrerhaus bietet bei Kippern den Vorteil einer geringeren Gesamthöhe. Generell ist der Einstieg durch einen geringeren Abstand zwischen den Stufen spürbar komfortabler. Ebenfalls neu: Alle Arocs mit 2500 mm breitem Fahrerhaus erhalten ein Interieur in freundlichem hellem Mandelbeige. Damit verbunden ist die Option der Lines Home und Style analog zum Fernverkehrs-Lkw Actros. Zeichnet sich die Home-Line durch ein Interieur-Dekor in Holzoptik aus, so hebt sich die Style-Line durch Chrom für Exterieur und Interieur ab. Sie erhält außerdem ein Display im Format 12,7 Zoll.

Ebenfalls neu ist ein nochmals erweitertes Angebot an Antriebsachsen: Die Dreiachser mit zwei angetriebenen Hinterachsen stehen jetzt durchweg sowohl mit 2x10 t (als 26 t) und 2x13 t als (als 33 t) zulässiger Achslast ab 310 kW (421 PS) zur Wahl. In beiden Fällen handelt es sich um Hypoid-achsen (RT 440), mit denen der Arocs durchweg serienmäßig ausgestattet ist und ein Lastzuggesamtgewicht bis 80 t bewegen kann. Pro Achs-Tandem beläuft sich der Gewichtsvorteil von Hypoid- im Vergleich zu Außenplaneten-achsen auf zirka 175 kg. Der Vorteil beim Kraftstoffverbrauch beträgt bis zu fünf Prozent. Die unverwüstlichen Außenplanetenachsen haben ihren Platz als Option bei besonders schweren Einsätzen.

Atego: vielseitiger Kipper für Bau- und Baunebengewerbe

Ist ein mittelschwerer Kipper für das Bau- und Baunebengewerbe gefragt, heißt die erste Wahl Mercedes-Benz Atego. Der Zweiachser fährt mit 7,5 bis 16 t zulässigem Gesamtgewicht vor und überzeugt vor allem mit Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

Auch beim Atego für den Bau haben die Kunden eine große Auswahl. Im Programm sind Vier- und Sechszylindermotoren mit 5,1 l und 7,7 l Hubraum. Ihre Leistungsspanne reicht von 115 kW (156 PS) bis 220 kW (299 PS), das Spektrum des maximalen Drehmoments von 650 bis 1200 Nm. Die vollautomatisierten Mercedes PowerShift-Getriebe mit sechs, acht oder zwölf Gängen mit den Fahrprogrammen „offroad“ und „power“ verfügen über unterschiedliche Fahrmodi. Wahlweise sind manuell betätigte Getriebe mit sechs oder neun Gängen im Angebot. Ebenso können Käufer zwischen Stahl-, Stahl/Luft- oder Vollluftfederung wählen.

Je nach Einsatzgebiet gibt es den Atego als 4x2, für erhöhte Traktion mit zuschaltbarem Allradantrieb sowie für den anspruchsvollen Offroadbetrieb ebenfalls mit permanentem Allradantrieb. Zur Wahl stehen vier Fahrerhaus-Ausführungen. Das S-Fahrerhaus des Atego wird mit 2,3 m Breite als ClassicSpace und ClassicSpace verlängert angeboten. Daneben gibt es noch ein L-Fahrerhaus ClassicSpace und eine Hochdachvariante als BigSpace jeweils mit Motortunnel.

Actros SLT und Arocs SLT: dynamische Schwerlastzugmaschinen

Gesamtzuggewicht bis 250 t, drei, vier und mit Andockachse sogar fünf Achsen, zwei angetriebene Achsen oder Allradantrieb, bärenstarke Motor-isierung bis 460 kW (625 PS) Leistung und 3000 Nm Drehmoment, 16 feingestufte Gänge des Mercedes PowerShift-Getriebes– die faszinierenden Schwerlastzugmaschinen Mercedes-Benz Actros SLT und Arocs SLT überzeugen mit spektakulären Daten.

Mindestens so wichtig wie diese Daten ist das maßgeschneiderte Konzept mit Turbo-Retarder-Kupplung (TRK) als Kombination von hydraulischer Anfahrkupplung und Retarder in einer gemeinsamen Komponente. Die TRK ermöglicht feinfühliges Anfahren und Rangieren selbst bei niedrigsten Geschwindigkeiten und entwickelt als Primärretarder eine beachtliche Bremsleistung von 350 kW (476 PS) – wichtig bei Fahrten im Gefälle. Gemeinsam mit der bis zu 475 kW (646 PS) starken High Performance Engine Brake sorgt die TRK für höchste Sicherheit und schont die Betriebsbremsen selbst mit höchster Tonnage im Gefälle. Zur Schonung des Getriebes ist die Summe der beiden Hochleistungsbremsen des SLT auf eine Systembremsleistung von 720 kW (979 PS) begrenzt.

Im elegant verkleideten Heckkühlturm hinter dem Fahrerhaus sind Kühlanlage, Hydraulikanlage, der Kraftstofftank mit 900 l Volumen, Druckluftkessel und weitere Komponenten untergebracht.

Die vielfältigen Baumuster des SLT teilen sich in die zwei Baureihen Actros SLT und Arocs SLT. Der luftgefederte Actros SLT ist mit den geräumigen Fahrerhäusern GigaSpace und BigSpace mit 2,5 m Breite lieferbar. Der stahlgefederte Arocs SLT basiert auf dem extrem robusten Arocs Grounder mit den Fahrerhäusern BigSpace und StreamSpace in 2,3 m Breite.

Als Hightech-Schwerlastzugmaschine ist der SLT auf bis zu 250 t Gesamt-zuggewicht ausgelegt. Für die Bauwirtschaft steht er als Semi-SLT zum Transport schwerer Baumaschinen im Mittelpunkt. In diesem Fall kann auf die Zusatzkühlanlage und wahlweise auch auf die TRK verzichtet werden. Das zulässige Gesamtzuggewicht beläuft sich auf bis 120 t und mit Einschränkungen auf bis zu 155 t.

Die Ausstellungsfahrzeuge auf der Bauma im Detail

Auf dem Stand in der Halle B4 präsentiert Mercedes-Benz Trucks sechs Fahrzeuge. Zu den spektakulärsten Ausstellungsfahrzeugen gehört der Mercedes-Benz Actros 4163 LS als Semi-SLT. Die Zugmaschine trägt die markante Optik des Actros SLT einschließlich der Seitenverkleidungen hinter dem Fahrerhaus. Hinter ihnen verbergen sich Tanks und Druck-luftkessel. Der Vierachser ist über eine Anhängerkupplung mit einer zwillingsbereiften und luftgefederten Andockachse ausgestattet und kann somit bei Bedarf als fünfachsige Zugmaschine eingesetzt werden. Der Actros Semi-SLT ist für ein Gesamtzuggewicht von 155 t freigegeben. Zum feinfühligen Rangieren verfügt er über eine Turboretarderkupplung. Das beeindruckende GigaSpace-Fahrerhaus verfügt über eine Highend-Ausstattung. Zusätzlich macht der Actros durch einen Dachlampenträger mit vier Arbeitsscheinwerfern und Chromlamellen für den Kühlergrill auf sich aufmerksam. Mit einer 460 kW (625 PS) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 3000 Nm aus den 15,6 l Hubraum des OM 473 bewegt der Actros 4163 LS schwere Lasten. Das besonders feinstufige Getriebe Mercedes PowerShift G 280-16 mit 16 Vorwärts­gängen überträgt die Kraft.

Ganz anders geartet ist der Arocs 3240 B 8x4/4. Der vierachsige Betonmischer der gewichtsoptimierten Loader-Baureihe rollt mit zwei angetriebenen zwillingsbereiften Hypoidachsen sowie Aluminiumrädern und trägt ein M-Fahrerhaus ClassicSpace mit 2,3 m Breite. Es ist mit der neuen Motortunnelhöhe von 320 mm einstiegsfreundlich gestaltet. Aufgebaut ist ein Betonmischer von Liebherr mit 9,0 m³-Trommel, stufenloser Verstellung der Trommeldrehzahl und Constant Speed Drive – die Trommel dreht unabhängig von der Motordrehzahl. Der Arocs wiegt nur 9,5 t einschließlich Kraftstoff, Fahrer und Bordwerkzeug. Hinzu kommt der Betonmischer mit 3,48 t. Mit 290 kW (394 PS) Leistung und 1900 Nm Drehmoment des Mercedes-Benz OM 470 aus 10,7 l Hubraum ist der Vierachser angemessen motorisiert.

Mit dem Arocs 3243 K 8x4/4 präsentiert Mercedes-Benz einen Kipper für anspruchsvolle Einsätze. Deutlich wird dies an den beiden angetriebenen Außenplaneten-Hinterachsen und Scheibenbremsen mit Vollschutz. Der Vierachser mit nur 4250 mm Radstand ist gleichermaßen leicht und wendig. trägt das M-Fahrerhaus ClassicSpace mit der neuen Höhe des Motortunnels von 320 mm. Der Einstieg ist komfortabel, die Fahrzeughöhe niedrig. Die Motorisierung ist mit 315 kW (428 PS) Leistung und 2100 Nm Drehmoment des OM 470 mit 10,7 l Hubraum sowohl leicht als auch kraftvoll. Beim Aufbau handelt es sich um einen Dreiseitenkipper von Dautel, 5600 mm lang mit einem Volumen von 14,2 m³. Sein belastbarer Boden besteht aus Hardox, die Seitenwände aus Aluminium.

Der ausgestellte Arocs 2542 L (HAD) profitiert vom Hydraulic Auxiliary Drive (HAD) als höchst effizienter Traktionshilfe für die Vorderachse. Der luftgefederte Dreiachser mit der Achsformel 6x2 treibt über einen motorseitigen Nebenantrieb einen Abrollkipper von Palfinger an. Beim Fahrerhaus handelt es sich um eine 2,3 m breite StreamSpace Kabine mit einem Motortunnel von 170 mm. Sie ist für den gelegentlichen Einsatz im Fernverkehr ausgerüstet, erkennbar an einer Ausstattung mit Zusatz-heizung, Kühlschrank, Tisch auf der Beifahrerseite, Retarder und Lederlenkrad. Außerdem sind zahlreiche Assistenzsysteme eingebaut, unter anderem Active Brake Assist 3 sowie Spur- und Abstandshalteassistent. Herz des Antriebs ist der großvolumige Mercedes-Benz OM 471 mit 310 kW (421 PS) Leistung und 2100 Nm Drehmoment.

Zu den aufsehenerregenden Fahrzeugen gehört der Arocs 3363 LS 6x4. Die dreiachsige Sattelzugmaschine wird über die neue Hypoid-Tandemachse mit 2x13 t zulässiger Achslast angetrieben und erreicht ein Gesamtzug-gewicht von 80 t. Damit eignet sie sich zum Beispiel ideal zum Transport von schweren Baumaschinen auf einem Tieflader. Die Sattelzugmaschine ist mit dem OM 473 mit 15,6 l Hubraum in der Spitzenausführung mit 460 kW (625 PS) Leistung und 3000 Nm Drehmoment üppig motorisiert. Der Radstand fällt mit 3300 mm zugunsten der Wendigkeit kompakt aus. Das geräumige BigSpace Fahrerhaus ist mit der Style-Line ausgestattet. Sie umfasst unter anderem Chrom-Applikationen für Exterieur und Interieur sowie Nebelscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht.

Typisch für den Einsatz in Kommunen oder bei Landschaftsgärtnern ist der Atego 1530 AK. Er wird vom kompakten OM 936 mit 220 kW (299 PS) Leistung und 1200 Nm Drehmoment angetrieben. Der Kipper mit 3650 mm Radstand verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb und ein verlänger-tes S-Fahrerhaus mit Mittelsitz. Besondere Beachtung verdient unter anderem die High-Performance-Engine-Brake mit 300 kW Bremsleistung. Als Aufbau ist ein Dreiseitenkipper von Meiller montiert (4000 x 2350 x 500 mm). Der Ladekran von Hiab mit Hub- und Knickarm sowie Zweifachausschub ist hydraulisch von 4,0 bis 7,6 m ausfahrbar.

Auf dem Außengelände zeigt Mercedes-Benz drei weitere hoch-spezialisierte Baufahrzeuge. Extreme Belastbarkeit ist Merkmal des Arocs 4145 AK 8x8/4 Grounder. Der vierachsige Allradkipper ist mit dem Zwölfgang-Getriebe Mercedes PowerShift 3 sowie Turbo-Retarder-Kupplung ausgerüstet. Die Motorleistung beläuft sich auf 330 kW (449 PS) aus den 12,8 l Hubraum des Mercedes-Benz OM 471. Der Fahrer nimmt in einem M-Fahrerhaus ClassicSpace Platz. Zur Ausstattung zählt unter anderem das Protection Pack mit seitlichem Auftritt und Handlauf am Dach und Schutz-platte für den Tank. Die Halbschalen-Hinterkippmulde von Carnehl aus Hardox fasst 16 m³.

Ein weiterer Arocs des Typs 2640 B 6x4  fährt mit Betonpumpe von Heidelberger Beton vor. Das dreiachsige 6x4-Fahrgestell mit 3900 mm Radstand fährt auf besonders robusten Außenplanetenachsen mit Blattfederung. Aluminiumräder senken das Gewicht. Als Fahrerhaus findet die Kabine CompactSpace Verwendung. Darunter arbeitet der leichte Reihensechszylinder OM 470 mit 10,7 l Hubraum und einer Leistung von 290 kW (394 PS). Die Kraft wird vom besonders feinstufigen Getriebe G 280-16 mit 16 Gängen übertragen.

Außerdem ist auf dem Freigelände ein Actros 3331 K 6x4 der bewährten Baureihe für Exportmärkte ausgestellt. Der Dreiachser ist mit zwei an-getriebenen Außenplaneten-Hinterachsen höchst strapazierfähig. Unter der Kabine arbeitet der bekannte V6 OM 501 mit 230 kW (313 PS) Leistung und 1530 Nm aus 12,0 l Hubraum. Seine Abgasstufe Euro II entspricht den Anforderungen der Zielmärkte. Das Getriebe G 210-16 wird manuell betätigt, optional mit hydraulischer Unterstützung. Aufgebaut ist ein Hinterkipper von Meiller mit 14 m³ Volumen.


 

Unimog, Zetros, Econic: hochleistungsfähige Spezialisten mit Stern für den Bau

·    Unimog: der unermüdliche Alleskönner auf dem Bau

·    Zetros: der robuste Hauben-Lkw für anspruchsvolle Einsätze auf und neben der Straße

·    Econic: neue Karriere im innerstädtischen Bauverkehr

Special Trucks – das sind besondere Lkw mit Stern für ebenso besondere Einsätze. Allrounder, die sich mit individuellen Ausstattungen, Aufbauten und Arbeitsgeräten in hochleistungsfähige Spezialisten verwandeln. Da wäre der Unimog, die lebende Legende als extrem vielseitige Arbeitsmaschine und Allesüberwinder im Gelände – für den Bau unverzichtbar. Der Zetros als außerordentlich robuster Hauben-Lkw mit Allradantrieb, ein Fall für schwerste Einsätze auf und neben der Straße. Und der Econic, der dank seiner Übersichtlichkeit als großem Sicherheitsfaktor jetzt eine weitere Karriere im innerstädtischen Bauverkehr beginnt.

Unimog: der unermüdliche Alleskönner auf dem Bau

Er zählt zu den unermüdlichen Bauarbeitern: Der Mercedes-Benz Unimog ist in allen seinen Ausprägungen auf dem Bau nahezu unverzichtbar. Die Basis dafür ist seine unübertroffene Vielseitigkeit: Mit permanentem Allradantrieb und auf seinen Portalachsen mit großer Bodenfreiheit gelangt er dorthin, wo andere längst aufgeben mussten. Mit seiner Arbeits- und Leistungshydraulik sowie mit Zapfwellen treibt er bei Bedarf eine Vielzahl von Geräten an. Ob Straßen- und Wegebau, Wasser- und Kanalbau, bei Bohrarbeiten, in Zimmereibetrieben oder in der Energiewirtschaft – mit Plattenverdichter, Absetzkipper, Asphalteinbaugerät, Bitumenspritze, mit Ramm-, Erdbohr- und Reinigungswerkzeug, Aufbaulader und -bagger, Bankettpflegegeräten und Frontlader, mit Hakenliftsystem und Abrollkipper, mit Kehrgeräten, Kran sowie als Zugfahrzeug, Tankfahrzeug oder Pumpe macht er seinem Namen alle Ehre – Universal-Motor-Gerät.

Unimog U 216/U 218: kompakte und wendige Geräteträger

Die Familie des Unimog teilt sich in drei Zweige. Mit besonders kompakten Abmessungen übernimmt der Unimog U 216/U 218 den Part der Einstiegs-modelle. Technisch und optisch unterscheiden sie sich nur geringfügig von den größeren Geräteträgern ab dem U 318. Jedoch fällt ihr Radstand mit 2800 mm um 200 mm geringer aus, außerdem sind sie um 50 mm schmaler. So erreichen sie einen Wendekreis von 12,6 m, ein Pkw-Wert.

Die grundsätzlichen Vorzüge der gesamten Baureihe weisen auch diese Modelle auf: hohe Umweltverträglichkeit der Euro-VI-Motoren, die moderne attraktive Freisichtkabine oder die einzigartige Wechsellenkung der Unimog-Geräteträger namens VarioPilot-System – Lenkrad und Pedale lassen sich für den Einsatz vom Fahrerplatz auf den Beifahrerplatz ver-schieben. Die Spanne der Gesamtgewichte des U 216/U 218 reicht von 7,5 t bis 10,0 t, die Vierzylindermotoren leisten bis zu 130 kW (177 PS).

Unimog U 318 bis U 530: extrem leistungsfähiger Geräteträger

Enorme Effizienz kennzeichnet die Geräteträger der Reihe Unimog U 318 bis U 530. Sie sind extrem leistungsfähig, wendig und ihre Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos. Die Leistungshydraulik VarioPower bewältigt mit zwei Kreisen auf Wunsch mehrere Arbeitsgänge zugleich oder gemeinsam eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Wird sie im aktuellen Einsatz nicht benötigt, kann sie einfach demontiert werden, das erhöht die Nutzlast. Der synergetische Fahrantrieb EasyDrive ermöglicht einen fliegenden Wechsel zwischen dem Antrieb per Hydrostat und Schaltgetriebe während der Fahrt – ein Vorteil, wenn zwischen den Arbeitsvorgängen eine Fahrtstrecke die Tätigkeit unterbricht.

Noch wendiger wird der Unimog durch die neue optionale Allradlenkung für die Modelle U 423 bis U 530. Sie ermöglicht eine Normallenkung über die Vorderräder, Allradlenkung aller Räder mit einem identischen Winkel, den „Hundegang“ für Diagonalfahrt sowie eine separate Lenkung der Hinter-räder. Ebenfalls noch neu ist die Load-Sensing-Hydraulikanlage, sie ver-braucht beim Antrieb der Geräte nur so viel Energie, wie im Augenblick benötigt.

Energie steckt beim Unimog in den sparsamen, emissionsarmen und gleichsam durchzugsstarken Dieselmotoren. Mit bis zu 220 kW (299 PS) ist der Geräteträger so kräftig und mit bis zu 16,5 t Gesamtgewicht so tragfähig wie noch nie.

Üblicherweise kennt man den Unimog unter anderem von Straßenpflege- und Reinigungsarbeiten. Er kann jedoch auch anders: In seinem Element ist der Unimog zum Beispiel im neuen Test- und Prüfzentrum Immendingen von Daimler. Hier präpariert ein U 430 fortlaufend die Schlechtweg-Verschmutz-ungsstrecke und erzeugt damit für Testfahrten reproduzierbare Uneben-heiten und Verschmutzungen. Zu diesem Zweck ist er mit einem 4200-l-Wassertank, Erdhobel mit Frontsprüher sowie einem Aufreißer am Heck ausgestattet.

 

Unimog U 4023/U 5023: die Legende im Gelände

Kommen Anforderungen nach extremer Geländefähigkeit und einem vielseitigen Arbeitseinsatz zusammen, dann führt kaum ein Weg am hochgeländegängigen Unimog U 4023/U 5023 vorbei. Er ist die Legende im Gelände mit überragenden Fahreigenschaften im Offroad-Einsatz. Die außerordentliche Verwindungsfähigkeit des Rahmens, eine enorme Achsverschränkung, Portalachsen mit Schraubenfedern, Einzelbereifung, der niedrige Schwerpunkt und herausragende Werte für Böschungswinkel, Steigfähigkeit und Watfähigkeit qualifizieren diesen Unimog zum Maßstab im Gelände.

Die aktuelle Baureihe profitiert vom neuen Mittelmotorkonzept. Damit ist ein direkter Nebenabtrieb vom Motor möglich und Geräte können unab-hängig von der Fahrt arbeiten. Unverändert ist ein Geräteabtrieb vom Getriebe möglich. Das moderne Fahrerhaus ist geräumiger und bedienungs-freundlicher denn je. Die Sitzposition hinter der Vorderachse und die Fahrerhauslagerung ermöglichen komfortables Fahren vor allem im Gelände. Hier kann der Fahrer dank Reifendruck-Regelanlage Tirecontrol plus per Tastendruck bequem einen vorkonfigurierten Reifendruck einstellen und damit Traktion sowie Bodendruck optimal dem Untergrund anpassen. Zur Wahl stehen „Straße“, „Sand“ und „Schlechtweg“.

Der hochgeländegängige Unimog genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Man trifft ihn unter anderem bei Kraneinsätzen, im Pipelinebau sowie bei Energieversorgern beim Leitungsbau und Service-Einsätzen an – vorwiegend bei extremen Einsätzen in unwegsamem Gelände.

Mit bis zu 14,5 t zulässigem Gesamtgewicht (U 5023), einer Motorleistung von 170 kW (231 PS) aus 5,1 l Hubraum und bis zu 16 Vorwärts- und 14 Rückwärtsgängen wird der Unimog allen Ansprüchen gerecht.

Unimog: Partnerschaft mit Aufbau- und Geräteherstellern intensiviert

Traditionell arbeitet Mercedes-Benz beim Unimog sehr eng mit Aufbau- und Geräteherstellern zusammen. Mit dem Programm „It’s better together“ hat Mercedes-Benz diese Zusammenarbeit auf ein nochmals höheres Niveau gehievt und mit „UnimogPartner by Mercedes-Benz“ sowie „Mercedes-Benz Unimog ExpertPartner“ zwei neue Partner-Level eingeführt. Sie dienen als Richtschnur und Gütesiegel für Kunden.

Weltweit sind im Aufbauhersteller-Portal für den Unimog 270 Aufbau- und Gerätehersteller gelistet. Sie können sich im ersten Schritt zum „UnimogPartner by Mercedes-Benz“ qualifizieren. Basis der Bewertung ist ein umfassender Anforderungskatalog für die Bereiche Vertrieb, Service, Qualität und Technik. Beim „Mercedes-Benz Unimog ExpertPartner“ umfasst die Zusammenarbeit unter anderem sogar gemeinsame Messe-Auftritte.

Zetros: Der robuste Hauben-Lkw für anspruchsvolle Einsätze auf und neben der Straße

Extreme Geländefähigkeit, unverwüstliche Technik und die Tragfähigkeit eines Lkw kombiniert der Mercedes-Benz Zetros. Er spielt seine Stärken bei schwersten Einsätzen abseits befestigter Straßen aus. Entsprechend begegnet man ihm im Tagebau, auf Ölfeldern, in Minen oder bei anderen rauen Einsätzen.

Typisches Merkmal des Zetros ist seine Bauweise als Haubenwagen. Daraus resultieren niedrige Konturen, leichtes Ein- und Aussteigen, ein ebenes und geräumiges Fahrerhaus sowie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und ein hoher Fahrkomfort speziell im Gelände. Permanenter Allradantrieb, robuste Außenplanetenachsen mit hoher Bodenfreiheit und Einzel- bzw. Zwillings-bereifung, bis zu vier Differenzialsperren, zweistufiges Verteilergetriebe – das Hauben-Konzept des Zetros bildet die Plattform für herausragende Fähigkeiten im Gelände. Optional bietet eine Reifendruck-Regelanlage Wahlmöglichkeiten für Straße, Gelände, Sand und einen besonders niedrigen Luftdruck für extreme Situationen.

Es gibt den Zetros als Zwei- und Dreiachser, in Gewichtsvarianten von 16 bis 40t als Solowagen mit single- oder zwillingsbereiften Hinterachsen. Darüber hinaus geht der Zetros auch auf besondere Wünsche ein: Maßgeschneidert durch den werkseigenen Bereich Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) kann er auch mit einer Doppelkabine oder als Sattelzugmaschine ausgeliefert werden.

Zwei Motorisierungen stehen zur Wahl. Den Zetros als Zweiachser und Dreiachser gibt es mit dem Reihensechszylinder OM 926 LA mit 7,2 l Hubraum und 240 kW (326 PS) Leistung, den Dreiachser jetzt auch in Verbindung mit dem besonders kraftvollen OM 457 LA. Er leistet 315 kW (428 PS) aus zwölf Litern Hubraum. Zu erkennen ist diese Variante am 300 mm nach hinten und 120 mm nach oben versetztem Fahrerhaus, weiterhin ist der Radstand um 300 mm verlängert.

Beim 7,2 l Reihensechszylinder-Motor  können Kunden zwischen einem Neungang-Schaltgetriebe und einer Wandler-Automatik wählen. In Verbindung mit dem 12 l Reihensechszylinder-Motor kommt ein Schaltgetriebe mit 16 Gängen zum Einsatz. Beim Service wird ein Vorteil des Haubenkonzepts besonders deutlich: Einfaches Kippen der Haube nach vorn genügt, schon sind Antriebsaggregate und Wartungspunkte frei zugänglich.

Econic: neue Karriere im innerstädtischen Bauverkehr

Geboren als hochspezialisiertes Kommunal- und Verteilerfahrzeug, schlägt der Mercedes-Benz Econic jetzt aber auch eine weitere Karriere als Baufahrzeug ein. In der britischen Metropole London hat man den Econic unter Sicherheitsaspekten für innerstädtische Baustellen entdeckt. Hintergrund ist der Wunsch, die Zahl der Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern deutlich zu reduzieren. Im Rahmen der Untersuchungs-kommission CLOGS (Construction Logistics and Cyclist Safety) entstand der Wunsch nach Nutzfahrzeugen mit maximaler Sicht und hohen Ergonomie- und Sicherheitsstandards für den innerstädtischen Baustellenverkehr.

Dieses Thema ist dem Econic wie auf den Leib geschneidert, denn sein Fahrer profitiert nicht nur vom bequemen niedrigen Einstieg sondern auch von einer niedrigen Sitzposition und der Panoramaverglasung des Low-Entry-Fahrerhauses. Dazu gehört eine bodentief verglaste Falttür auf der Beifahrerseite – das bedeutet beste Sicht auf Fußgänger und Radfahrer.

Weitere Vorteile sind der niedrige Fahrzeug-Schwerpunkt durch die Niederrahmen-Bauweise mit entsprechend sicheren Fahreigenschaften sowie die Serienausstattung mit einem komfortablen Wandler-Automatikgetriebe. Für den Vortrieb ist der kompakte und durchzugsstarke Reihensechszylinder OM 936 mit 7,7 l Hubraum in Leistungsstufen mit 220 kW (299 PS) und 260 kW (354 PS). Stehen speziell in hochbelasteten Innenstädten besonders niedrige Abgas- und Geräuschemissionen im Mittelpunkt, bietet sich der Econic NGT mit Erdgasmotor an.

Weiteres Plus des Econic ist seine Vielseitigkeit: Es gibt ihn als Zwei-, Drei- und Vierachser, darunter auch in den traktionsstarken Ausführungen 6x4 und 8x4. Die Aufbaumöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: Ob Beton-mischer, Dreiseitenkipper oder Absetzkipper, der Econic ist zwar ein Spezialist für innerstädtischen und stadtnahen Verkehr, dort aber ein Generalist als Lkw.

Die Ausstellungsfahrzeuge auf der Bauma im Detail

Der Unimog U 527 mit langem Radstand ist als ein vielseitiger Könner für den Straßenbau konfigurierbar. Mit einer Vorbau-Kehrmaschine reinigt er die zuvor abgefrästen Straßen und einem Bitumen-Spritzgerät von Gerätehersteller Breining versprüht er Bitumen. Dessen Sprühbalken reicht über die gesamte Fahrzeugbreite. Darüber hinaus verfügt ein solcher Straßenbau-Unimog über ein Nahtklebegerät zur Abdichtung nebeneinander liegender Fahrbahnen. Der Antrieb sämtlicher Geräte erfolgt über die effiziente Fahrzeughydraulik mit Load-Sensing-System. An Bord sind 3000 l Bitumenemulsion, eine Mischung aus Bitumen und Wasser sowie 250 l Heißkleber. Der Unimog überzeugt in dieser Konfiguration durch seine schlanke Taille mit nur 2,2 m Breite, die hohe Nutzlast dank 16,5 t zulässigem Gesamtgewicht, seine hervorragenden Sichtverhältnisse, das schnelle und problemlose Umsetzen von Baustelle zu Baustelle auf eigener Achse und seine Beweglichkeit im Einsatz bis hin zu schneller Rückwärts-fahrt, gleichzeitig die herausragenden Langsam-Fahreigenschaften im Arbeitseinsatz. Dank Anhängerkupplung zieht der Unimog zusätzlich Arbeitsmaschinen zur Baustelle. Mit einer Motorleistung von 200 kW (272 PS) ist der Fahrzeugantrieb des U 527 kraftvoll ausgelegt.

Der kombinierte Einsatz von Menschen und Material, etwa zur Arbeit auf Ölfeldern, ist das Einsatzgebiet des ausgestellten Zetros 3643 A. Der imponierende Dreiachser ist auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 36 t ausgelegt. Neben dem permanentem Allradantrieb und zuschaltbaren Differenzialsperren sichert ihm die Sonderbereifung 16.00 R 20 (Vorderachse) bzw. 24 R 20,5 (Hinterachsen) maximale Traktion im Gelände. Hinzu kommt eine Selbstbergewinde. Das Fahrerhaus ist durch einen Werksumbau von Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) als viertürige Doppelkabine mit sechs Einzelsitzen ausgelegt. Dahinter erstreckt sich eine 4700 mm lange Pritsche. Den Antrieb übernehmen der Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 457 LA mit 315 kW (428 PS) Leistung, das fein gestufte Schaltgetriebe Mercedes-Benz G 240-16 und das zweistufige Verteilergetriebe Mercedes-Benz VG 2400.

 

 

 


 

Der Lkw im Maßanzug: Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT)

·    Umbauten und hochspezialisierte Fahrzeuge:

·    Vielfalt ohne Grenzen: SLT, besondere Vierachser, Fünfachser

·    Das CTT entwickelt und fertigt für Kunden in aller Welt

Der individuelle Lkw im Maßanzug – Mercedes-Benz Custom Tailored Trucks (CTT) macht ihn möglich. Angesiedelt im Werk Molsheim im Elsass, entstehen in einer Manufaktur sowohl Umbauten als auch hochspezialisierte Fahrzeuge. Ob Einzelstücke oder Sonderserien: CTT und das Werk Molsheim realisieren sie, von der Radstandsveränderung über eine Zusatzachse bis zur Schwerlastzugmaschine Actros/Arocs SLT. Auf diese Weise ist in 15 Jahren der größte Truck-Umbauer der Welt für Lkw mit Stern heran-gewachsen. Das große Plus: Die Lkw kommen aus einer Hand und mit einer Rechnung. Geprüft, freigegeben und mit allen Garantien sowie dem weltweiten Service von Mercedes-Benz.

Vielfalt ohne Grenzen: SLT, besondere Vierachser, Fünfachser

Das Außergewöhnliche ist Alltag bei Mercedes-Benz CTT, denn hier gibt es auf besondere Kundenfragen die besondere Antwort. Das Arbeitsfeld ist vielfältig. Der Schwerpunkt liegt auf Lkw-Umbauten. Neben einer Vielzahl von Spezialitäten stechen die Bestseller im Bereich Fahrwerk und Rahmen heraus. So hat CTT seit seiner Gründung im Jahr 2000 insgesamt rund 22 000 Achsen montiert, 6000 km Radstandsverkürzungen und 20 000 Radstandsverlängerungen durchgeführt. Alles entwickelt von eigenen Ingenieuren, eng vernetzt mit der zentralen Entwicklung von Daimler Trucks in Stuttgart.

Baufahrzeuge machen einen großen Anteil der Fahrzeuge von CTT aus. Die Schwerlastzugmaschinen Actros SLT und Arocs SLT gehören zu den spektakulärsten Fahrzeugen von CTT in Molsheim. Ebenso entstehen hier Vierachser mit bis zu 7,2 m langem Radstand für chinesische Ölfeld-Aufbauhersteller. Triple-Fahrgestelle mit gelenkter Vorlauf- und Nachlauf-achse für den Baustoffhandel und Entsorgungsbetriebe. Umbauten des Arocs von einem 8x4/4- zu einem 8x2/4-Fahrgestell. Arocs als 10x4-Fünfachser mit zusätzlicher gelenkter, entlastbarer sowie liftbarer Nach-laufachse, oder als 10x4 mit Vorlaufachse. Arocs als 4x4-Sattelzugmaschine mit luftgefederter Hinterachse zur leichteren Anpassung der Aufsattelhöhe. Der Vielfalt sind nur gesetzliche Grenzen für Maße und Gewichte gesetzt. Und diese Grenzen sind weltweit sehr unterschiedlich.

 

CTT entwickelt und fertigt für Kunden in aller Welt

Die Hauptabnehmerländer von CTT liegen zwar innerhalb der EU, doch generell sind die Lkw weltweit unterwegs. So lieferte CTT in den ver-gangenen Jahren vierstellige Stückzahlen nach Brasilien, China und Russland. Selbst Australien, Indonesien und Korea waren mit jeweils dreistelligen Stückzahlen wichtige Abnehmerländer. Großer Vorteil von CTT: Ursprünglich individuelle Kundenwünsche und Entwicklungen werden einem internationalen Kundenkreis zugänglich. Zum Beispiel werden fünfachsige Fahrgestelle auf Basis des Arocs für Kipper und Betonmischer in der Schweiz heute auch für deutsche Betonpumpen, niederländische Kipper und finnische Schwerlastkombinationen adaptiert.

Die Vielseitigkeit und Baukastenfähigkeit der Actros- und Arocs-Baureihen für Aufbauhersteller zeigt exemplarisch der fünfachsige Mercedes-Benz Arocs als schweres Kran- bzw. Arbeitsbühnenfahrzeug. Das Custom Tailored Truck Center hat das Fahrzeug mit den Spezialanbauteilen und der fünften lenkbaren Nachlaufachse versehen. Der kombinierte Ladekran-Arbeits-bühnenaufbau erreicht eine Hubhöhe von mehr als 49 m, mit Arbeitsbühne sogar 51 m. Die Superlative erklären sich bei der Auflösung der Nomen-klatur des Arocs 5051 10x6/6 NLA. Der Arocs 5051 hat ein Gesamt-gewicht von fast 50 t, mit 48 t Gesamtgewicht mit einer Dauer-Einzel-Sondergenehmigung. Damit entfallen die sonst üblichen Straßensonder-nutzungskosten. Der Euro VI Reihen-Sechszylindermotor verfügt über einen Hubraum von 12,8 l Hubraum und über eine Leistung von 375 kW (510 PS).

Jeder fünfte Lkw mit Stern läuft über CTT. Aber nicht jeder dieser Lkw muss eigens von Wörth ins nahe gelegene Molsheim rollen, denn CTT-Mitarbeitern stehen separate Standplätze im Lkw-Werk für kleine Umbauten zur Verfügung. Entpuppt sich ein Umbau als stückzahlträchtig, wird dieser ab einer gewissen Größenordnung sogar in die Bandfertigung übernommen.

 


 

Baufahrzeuge anschauen, testen, vergleichen, probefahren: das Branchen-Informations-Center BIC in Wörth

·    Rund 40 Kipper, Fahrmischer und Baustoffpritschen stehen bereit

·    Demonstrationen des Zusatzantriebs Hydraulic Auxiliary Drive (HAD)

·    Vor 15 Jahren gestartet, ein Erfolgskonzept für informierte Käufer

Baufahrzeuge mit verschiedenen Tonnagen, Achsformeln und Aufbauten genau und ohne Verkaufsdruck unter die Lupe nehmen. Alle Lkw zum Vergleich beladen auf der Straße und im Gelände fahren, dies alles unter fachkundiger und neutraler Beratung – das gibt es in dieser Dimension nur im Branchen-Informations-Center BIC von Mercedes-Benz. Angeschlos-sen an das Kundencenter und unmittelbar vor dem Tor des Lkw-Werks Wörth gelegen, können Kaufinteressenten hier die unterschiedlichsten Lkw testen. Bis zu 13 000 Besucher nutzen jedes Jahr diese Gelegenheit.

Rund 40 Kipper, Betonmischer und Baustoffpritschen stehen bereit

Bis zu 180 Lkw aller Baureihen und Tonnagen stehen das ganze Jahr über im BIC bereit, Sattelzugmaschinen mit Auflieger, Lebensmittel- und Kühl-fahrzeuge, Verteiler- und Getränkefahrzeuge, Wechselbehälter und viele mehr. Mit rund 40 Fahrzeugen bilden Lkw für die Baubranche einen wesentlichen Schwerpunkt. Ob Mercedes-Benz  Arocs, Actros und Atego oder der Fuso Canter – hier können Kunden die gesamte Palette begutachten. Sie umfasst unter anderem Zwei-, Drei- und Vierachser, Dreiseitenkipper, Absetz- und Abrollkipper, Fahrbetonmischer sowie auch Baustoffpritschen mit Kranaufbau.

Das BIC ist viel mehr als eine Ausstellung: Fachkundige Berater von Mercedes-Benz informieren bis in die Details der Aufbauten. Der hohe Praxisbezug des BIC ist in der Nutzfahrzeugbranche einzigartig: Die Kunden haben nicht nur die Chance, die aktuellen Neuheiten von Mercedes-Benz und Fuso mit individuellen Aufbauten genau unter die Lupe zu nehmen, sondern können die Fahrzeuge auch direkt vor Ort testen und Probe fahren.

Beim direkten Vergleich von Fahrzeugen mit unterschiedlichsten Aufbauten lässt sich am besten beurteilen, welcher Lkw mit welcher Ausrüstung und welchem Aufbau den individuellen Anforderungen am besten entspricht. Das Angebot umfasst Probefahrten mit beladenen Fahrzeugen unter realen Einsatzbedingungen auf der Straße und im Gelände. Hinzu kommen branchenspezifische Informationstage des BIC, etwa die legendären Kippertage im nahegelegenen Testgelände Ötigheim.

Demonstrationen des Zusatzantriebs Hydraulic Auxiliary Drive (HAD)

Ein aktueller Schwerpunkt ist die Demonstration des Mercedes-Benz Arocs mit Zusatzantrieb Hydraulic Auxiliary Drive (HAD). Hinter dem Begriff verbirgt sich ein raffinierter hydraulischer Zusatzantrieb der Vorderräder mit Radnabenmotoren für den gelegentlichen Einsatz im Gelände.

Im Fernverkehr stehen außerdem Fahrvorführungen des Predictive Powertrain Control (PPC) im Mittelpunkt. Bei ihnen kann der Kunde live im Straßeneinsatz die Vorteile des vorausschauenden Tempomaten erleben. Das System erkennt die vorausliegende Topografie und greift selbstständig in die Regelung der Geschwindigkeit sowie auch in die Schaltung ein, um den Verbrauch zu optimieren. Daraus ergibt sich eine vorausschauende Fahrweise dank perfekter Kenntnis von Fahrzeug und Strecke.

Vor 15 Jahren gestartet, ein Erfolgskonzept für informierte Kunden

Das BIC in Wörth startete am 1. Juni 2000 mit 14 Aufbauherstellern und zehn Lieferanten und zusammen 21 Branchenlösungen auf einer kleinen Lkw-Präsentationsfläche gegenüber dem Kundencenter des Werks. Heute steht das komplette Lkw-Programm plus Aufbauten auf einer Fläche von rund 17 500 m² für Besucher bereit. Auch wenn das BIC eine Informations- und keine Verkaufsausstellung ist: Nach etwa drei Monaten und maximal 2000 km Laufleistung tauscht das BIC fortlaufend seine Lkw aus, ein Fall für Kenner.

 


 

Mercedes-Benz Vans: Sprinter, Vito und Citan - drei starke Typen für den Bau

·    Sprinter: traktionsstark, vielseitig und das Synonym seiner Klasse

·    Vito und Vito Tourer – Alleskönner im Midsize-Segment

·    Citan und Citan Tourer: maximaler Nutzen, kompakte Abmessungen

·    Mercedes-Benz VanSolution und VanPartner by Mercedes-Benz

Vans. Born to run – das Motto der Transporter und Stadtlieferwagen von Mercedes-Benz gibt ihre Eignung für den harten Einsatz im Bau- und Bau-nebengewerbe perfekt wieder. Ob Sprinter, Vito oder Citan, sie alle sind hart im Nehmen und überzeugen mit einer Variantenvielfalt, die Ihres-gleichen sucht. Hinzu kommen maßgeschneiderte Auf- und Ausbaulösungen für die Baubranche.

Sprinter: traktionsstark, vielseitig und das Synonym seiner Klasse

Er hat einer ganzen Fahrzeugklasse seinen Namen gegeben: Der Sprinter ist das Synonym für Transporter im Segment rund um 3,5 t bis 5,0 t zulässiges Gesamtgewicht. Die klare Nummer eins seiner Klasse ist im vergangenen Jahr 20 Jahre alt geworden, rund drei Millionen Exemplare sind seitdem von den Bändern der Werke in aller Welt gerollt.

Die Baubranche profitiert von den typischen Merkmalen des Sprinter: Er ist robust und langlebig, praktisch und komfortabel, kräftig und wirtschaftlich. Außerdem fährt er mit seinen zahlreichen Ausführungen als Transporter nach Maß vor: Kasten, Kombi, Pritsche, Fahrgestell, Doppelkabine – und dann geht es mit einer Vielzahl von Radstands-, Dach-, Bestuhlungs-varianten und Sonderausstattungen erst richtig los. Besonders preissensible Kunden greifen zum Kastenwagen oder Fahrgestell WORKER oder zum Kombi CREW.

Nebenabtrieb vom Getriebe und Motorabtrieb, Anhängerkupplungen bis zu einer Zuglast von 3,5 t, Maulkupplungen, Ganzjahres- oder M+S-Reifen, unterschiedliche Bestuhlungen für den Fahrgastraum des Kombi, Innen-verkleidungen und Böden, vielfältige Ausführungen und Klimatisierungen und zahlreiche Varianten der Fahrwerksabstimmung – der Sprinter ist wie geschaffen für den Bau. Mit zahlreichen Ablagen im Cockpit und Optionen wie Standheizung oder der Rückenlehne mit Tischfunktion ist er nicht nur zum Arbeiten, sondern auch für die Pause geboren.

Von Vorteil speziell mit Blick auf unterschiedliche und häufig sehr anspruchsvolle Einsätze im Bausegment ist die große Vielseitigkeit der Antriebsysteme. Basismotorisierung unter der markanten Motorhaube ist ein Turbodieselmotor mit 2,15 l Hubraum in Leistungsstufen mit 70 kW (95 PS), 95 kW (129 PS) und 120 kW (163 PS). Spitzenmotorisierung ist ein V6-Turbodiesel mit 3,0 l Hubvolumen und 140 kW (190 PS) – einzigartig für diese Fahrzeugklasse in Europa. Sämtliche Dieselmotoren sind bereits nach Abgasstufe Euro 6 lieferbar, serienmäßig ist sie für die V6-Ausführung. Alternativ zum Dieselmotor steht der Sprinter auch mit Benzinmotor, mit bivalentem Erdgasmotor und mit monovalentem Erdgasmotor zur Ver-fügung. Die Leistung beläuft sich auf jeweils 115 kW (156 PS) aus 1,8 l Hubraum.

Übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraftübertragung, so ist der Sprinter auf Wunsch auch mit dem komfortablen Wandler-Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS zu bekommen.

Von Haus aus ist der Sprinter mit einem traktionsstarken Hinterradantrieb ausgestattet. Ein klares Plus für Transporter in der Gewichtsklasse des Sprinter, vor allem mit Blick auf den Einsatz in Baustellen. Auf Wunsch sichert ein zuschaltbarer Allradantrieb maximale Traktion auch abseits der Straße, optional ergänzt durch eine Getriebeuntersetzung.

Traktion bedeutet Sicherheit. Beim Sprinter kommt serienmäßig das hoch-entwickelte ADAPTIVE ESP mit zahlreichen Unterfunktionen hinzu. Aus Sicht der Baubranche rücken dabei zum Beispiel Antriebs-Schlupfregelung, Massen- und Schwerpunkterkennung, Anhängerstabilisierung oder Seitenwind-Assistent in den Mittelpunkt.

Vito und Vito Tourer – Alleskönner im Midsize-Segment

Er hat viel frischen Wind in die Szenerie der kompakten Transporter ge-bracht: Der Mercedes-Benz Vito macht seinem Slogan „will, kann, macht“ alle Ehre – auch auf dem Bau. Als Kastenwagen dient er dem Transport von Material oder bewährt sich mit Werkstatteinrichtung als Servicefahrzeug, als Mixto kombiniert er mit zweiter Sitzreihe und Trennwand die Eigenschaften von Kastenwagen und Personentransport. Geht es um Menschen statt Material, ist der Vito Tourer die richtige Wahl.

Der Vito bietet mit seinen drei Längen Vito kompakt, Vito lang und Vito extralang mehr Auswahl als jeder andere Transporter seiner Klasse. Vier Varianten gibt es beim zulässigen Gesamtgewicht des Vito von 2,5 t bis 3,2 t. Besonders kostenbewusste Käufer greifen zum weitgehend vor-konfektionierten Kastenwagen WORKER als Einstiegsmodell. Nahezu freie Auswahl haben Käufer des Vito Tourer: Da wären drei Ausstattungslinien vom funktionellen Tourer BASE über den vielseitigen Tourer PRO bis zum komfortablen Tourer SELECT. Hinzu kommen die Bestuhlungsvarianten im Fahrgastraum.

Der Vito ist der einzige Transporter seiner Klasse, bei dem Käufer zwischen Vorderrad-, Hinterradantrieb oder Allradantrieb wählen können. Außer-gewöhnlich breit ist auch das Angebot der Motoren. In Verbindung mit dem gewichtsoptimierten Vito mit Vorderradantrieb gibt es den kompakten Turbodiesel mit 1,6 l Hubraum und zwei Leistungsstufen von 65 kW (88 PS) und 84 kW (114 PS). Die Ausführungen mit Hinterrad- und Allradantrieb koppelt Mercedes-Benz mit einem Turbodieselmotor mit 2,15 l Hubraum in Leistungsstufen von 100 kW (136 PS), 120 kW (163 PS) und 140 kW (190 PS). Die Motoren sind wahlweise in Abgasstufe Euro 5b+ (Nfz-Zulassungen bis 06/16) oder Euro 6 (Pkw-Zulassungen) zu bekommen, Euro 6 ist sowohl in der stärksten Ausführung (140 kW/190 PS) als auch bei Allradantrieb serienmäßig. Alternativ zum Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert Mercedes-Benz den Vito mit dem Wandler-Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS, es arbeitet wirtschaftlich und komfortabel zugleich. In Verbindung mit der stärksten Leistungsstufe und 4x4-Antrieb gehört die Automatik zum Serienumfang.

Ungewöhnlich vielfältig sind mit Blick auf den Einsatz im Bau- und Bau-nebengewerbe die Sonderausstattungen des Vito. Da wären zahlreiche Tür- und Fenstervarianten oder eine Dachreling mit Trägern. Der Laderaum lässt sich mit einem Holzfußboden, einem Schienensystem zur Lastenver-ankerung sowie Zurrschienen an der Seitenwand und Innenverkleidungen höchst funktionell ausstatten.

Der Vito überzeugt mit einem funktionellen Cockpit. Es ist in allen Varianten von einem bequemen niedrigen Einstieg, einer Pkw-ähnlichen Sitzposition und zahlreichen praktischen Ablagen geprägt. Verschiedene Heizungs- und Klimasysteme gestalten den Aufenthalt an Bord angenehm. Maximale Sicherheit ist ein weiteres Merkmal des Vito, besonders markant ist das ADAPTIVE ESP mit seinen vielen Unterfunktionen.

Citan und Citan Tourer: maximaler Nutzen, kompakte Abmessungen

Klein aber oho: Der Mercedes-Benz Citan kommt gerade recht, wenn eine Kombination aus kompakten Abmessungen mit viel Nut

Daimler AG
Ansprechpartner: Ansprechpartner:
Herr Tohsche
Manager Product Communications Trucks Communication Commercial Vehicles COM/CV HPC G 162 70546 Stuttgart Deutschland Telefon: 0049 (0) 711 - 17 - 520 68 Fax: 0049 (0) 711 - 17 - 52030 E-Mail Mehr Informationen
Firma im Austellerkatalog
 
 
Highlights
active active active
für Aussteller
für Besucher
für die Presse
Blick aus der Vogelperspektive auf das Ausstellungsgelände der bauma

Größte Messe der Welt

Die bauma: Weltleitmesse für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Als führender Branchentreff setzt sie die Trends der Zukunft.

Blick aus der Vogelperspektive auf das Ausstellungsgelände der bauma

Größte Messe der Welt

Die bauma: Weltleitmesse für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Als führender Branchentreff setzt sie die Trends der Zukunft.

Größte Messe der Welt

Die bauma: Weltleitmesse für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Als führender Branchentreff setzt sie die Trends der Zukunft.

bauma Geländeplan

Die Weltleitmesse wächst über sich hinaus

Die bauma auf Wachstumskurs: Informieren Sie sich über unsere neuen Hallen und erweiterten Freiflächen für die Weltleitmesse 2019.

bauma Geländeplan

Die Weltleitmesse wächst über sich hinaus

Die bauma auf Wachstumskurs: Informieren Sie sich über unsere neuen Hallen und erweiterten Freiflächen für die Weltleitmesse 2019.

Die Weltleitmesse wächst über sich hinaus

Die bauma auf Wachstumskurs: Informieren Sie sich über unsere neuen Hallen und erweiterten Freiflächen für die Weltleitmesse 2019.

News

News

News